Kunst und Kultur
Gerade in einer Zeit tiefgreifender gesellschaftlicher Veränderungen, zunehmender Verunsicherung und wachsender Spannungen ist das Festhalten an unserer Kunst und Kultur von elementarer Bedeutung. Sie sind weit mehr als Unterhaltung oder Tradition – sie sind Ausdruck unserer Werte, unserer Geschichte und unseres gemeinsamen Selbstverständnisses.
Konrad Adenauer brachte es treffend auf den Punkt:
„Kunst und Kultur sind edelster Ausdruck menschlichen Geistes und schutzwürdiges Gut der Nation.“
Dieses Zitat ist aktueller denn je. Kunst und Kultur geben Orientierung, schaffen Identität und ermöglichen Verständigung über Grenzen hinweg. Sie stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt und erinnern uns daran, wofür wir stehen – als Gemeinschaft, als Demokratie, als offene Gesellschaft.
Gerade jetzt ist es unsere gemeinsame Aufgabe, Kunst und Kultur zu bewahren, zu fördern und sichtbar zu machen. Denn wer seine Kultur schützt, schützt auch die Zukunft seiner Gesellschaft.
Thomas Boger
Vita
Thomas Boger zählt zu den vielseitigsten deutschen Dirigenten im Bereich sinfonischer Blasorchester und genreübergreifender Konzertformate. Seine musikalische Arbeit verbindet künstlerische Präzision mit emotionaler Ausdruckskraft und außergewöhnlicher stilistischer Vielfalt – von Klassik und Filmmusik über Musical, Jazz und Pop-Rock bis hin zur historischen Aufführungspraxis.
Über 15 Jahre prägte er als Chefdirigent das Polizeiorchester Niedersachsen nachhaltig und entwickelte das Ensemble zu einem weit über die Landesgrenzen hinaus beachteten Klangkörper. In Zusammenarbeit mit dem NDR entstanden Konzertmitschnitte, CD-Produktionen und Radiosendungen. Anschließend war Thomas Boger für zwei Jahre künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Landespolizeiorchester Nordrhein-Westfalen und setzte dort neue musikalische und konzeptionelle Impulse im Bereich moderner Konzertformate und genreübergreifender Projekte.
Als Gastdirigent und Dozent arbeitet Thomas Boger regelmäßig mit renommierten Orchestern und Ensembles zusammen, darunter das Polizeiorchester Bayern, das Bundespolizeiorchester Hannover, das Heeresmusikkorps 1 sowie die Junge Bläserphilharmonie Nordrhein-Westfalen. Besonders prägend waren in den vergangenen Jahren Projekte mit Künstlerpersönlichkeiten wie Markus Becker, Chris Day, Oliver Mascarenhas, Rupprecht Drees, Maricel Wölk, den Rainbirds, Terry Hoax, Oliver Perau sowie Shereen Adam.
Die große musikalische Bandbreite von Thomas Boger zeigt sich auch in seiner langjährigen Tätigkeit als Trompeter in zahlreichen Ensembles und Orchestern für Alte Musik. Engagements führten ihn unter anderem zum Münchner Kammerorchester, zum Göttinger Barockorchester, zu La Stagione Frankfurt, L’Arco Hannover, Concerto Brandenburg, Bremer Ratsmusik sowie zum Bach Consort Leipzig. Darüber hinaus spielte er viele Jahre im Orchester des Schleswig-Holstein Musik Festival unter zahlreichen international renommierten Dirigenten.
Thomas Boger wurde 1970 in Pforzheim geboren. Er studierte Trompete an der Hochschule der Künste Bremen bei Professor Otto Sauter sowie an der Hochschule für Musik Detmold bei Professor Max Sommerhalder. Weitere wichtige künstlerische Impulse erhielt er durch Privatstudien bei Bo Nilson und Pierre Thibaud. Entscheidende Impulse zum Dirigieren bekam er unter anderem von Douglas Bostock, Maurice Hamers, Jan Cober sowie insbesondere durch das langjährige Studium bei Pierre Kuijpers am Konservatorium Maastricht.
Mit seiner Arbeit steht Thomas Boger heute für innovative Konzertformate, emotionale Klangwelten und musikalische Vielseitigkeit. Seine Konzerte verbinden sinfonische Tradition mit moderner Konzertdramaturgie und schaffen musikalische Erlebnisse, die Publikum unterschiedlichster Generationen erreichen.
Johann Sebastian Bach
Air aus der Orchestersuite D-Dur
Arr.: Björn Vüllgraf
Leroy Anderson
Christams Festival
Satoshi Yagisawa
The Benefaction from Sky and Mother Earth
Herbert Grönemeyer
Halt mich
Arr.: Andreas Bürgel
Traditional
Still, Still … Chill
Arr.: Jörg Murschinski
Traditional
We wish you a very Chrismas
Arr.: Guido Rennert